Szentgotthard (Ungarn)

Standort:

Szentgotthard (seit 1990)

Aktuelles Produktionsprogramm

Neue Generation mittelgroßer Diesel- und Benzin Motoren
Neue Familie kleine Benzin Motoren
Familie-1-Motoren

Ehemaliges Produktionsprogramm 

Getriebe

Gesamtfläche

Gesamt: 349.690 Quadratmeter

Jahreskapazität

630.000 Motoren

Mitarbeiter:

1.210 (Stand 2016)


Historie:

Nur rund 150 km südlich von Wien nahm 1990 in Ungarn das Werk in Szentgotthárd seinen Betrieb auf. Das Joint Venture zwischen GM und dem ungarischen Hersteller RÁBA übernahm von 1992 bis1999 die Montage des Modells Astra Classic sowie die Produktion der Familie-1-Motoren. 1995 wurde GM 100 Prozent Eigentümer und erhöhte die Kapazität im Motorenwerk. Ein Jahr später kam eine neue Anlage zur Fertigung von Zylinderköpfen hinzu, 1998 erweiterte man das Portfolio um die 1.8-Liter-Motoren. Mit der Aufnahme der Produktion von Allison-Getrieben endete 2000 auch die Montage von Astra-Modellen. Durch die Zusammenarbeit zwischen Fiat und GM war man wie das Werk in Aspern zwischen 2000 und 2005 Teil des Joint Venture. 2001 startete die Produktion der dritten Motoren-Generation, anschließend stellte man hier zwischen 2002 und 2004 das stufenlose Getriebe (CVT – Continuously Variable Transmission) her. Es folgte Im Jahre 2005 die Fertigung von 1.6-Liter-Turbomotoren, ein Jahr später war das Werk auch für einen neuen Bereich, die Getriebeaufbereitung, zuständig.

Mit einem Investitionsbudget von 500 Millionen € baute man das Werk ab 2012 als neues Opel Flex Motoren-Werk um. Die Getriebeaktivitäten wurden damit aber komplett eingestellt. Die Serienfertigung der neuen Generation des 1.6 SIDI Turbo ECOTEC Vierzylinders mit Benzindirekteinspritzung (Spark Ignition Direct Injection) und der neuen Diesel Motorengeneration startete ab 2013. Obwohl in 2015 nur 511.749 Motoren abgerufen wurden, könnte das Werk auf einer Gesamtfläche von 349.690 Quadratmeter eine maximale Kapazität von 630.000 Motoren jährlich produzieren.