Wien - Aspern (Österreich)
Aktuelles Produktionsprogramm: Motoren und Getriebe
Gesamtfläche: 600.000 Quadratmeter
Jahreskapazität: 805.000 6-Gang-Getreibe, 760.000 5-Gang-Getriebe, 730.000 Motoren
Produktionsorte von Opel
Hier seht Ihr eine Zusammenfassung der Produktionsorte
für verschiedene Opel Fahrzeuge.
Zunächst eine Übersicht der Standorte
in Europa, wo GM bzw. Opel Fertigung oder Verwaltungsstandorte hat:
Quelle:
Basiskarte www.digitale-europakarte.de
Details zu folgenden Produktionsstandorten
sind vorhanden:
- Rüsselsheim
-
Bochum
-
Eisenach
-
Kaiserlautern
-
Ellesmere
Port (England)
-
Luton (England)
-
Zaragoza
(Spanien)
- Gliwice
(Polen)
- St.
Petersburg (Russland)
-
Wien - Aspern
- (Österreich)
- Szentgotthárd (Ungarn)
-
Antwerpen
(Belgien)
- weitere
Produktionsstätten
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Rüsselsheim
(Deutschland)
Aktuelles Produktionsprogramm:
Opel Insignia Limousine, 4- und 5-türig, Opel Insignia
Sports Tourer, Astra J 5-türig (ab MY2012)
Komponenten und Sechsgang-Getriebe (GM Powertrain Germany
GmbH)
Gesamtfläche:
1.154.750.000 Quadratmeter
Produktionsfläche:
ca. 250.000 Quadratmeter
Jahreskapazität: 180.000 Fahrzeuge im Zwei-Schicht-Betrieb
Mitarbeiter: rund
15.600 am gesamten Standort (90 % männlich, 10 % weiblich), darunter 5.600 im
Automobilwerk und rund 6.300 Ingenieure und Techniker im Internationalen
Technischen Entwicklungszentrum (ITEZ) (Stand: 31.10.2008).
Mit Stand
2010 beträgt die Mitarbeiteranzahl im Automobilwerk ca 3.000 Mitarbeiter.
Auszubildende: rund
780 (85 % männlich, 15 % weiblich)
nach Berufsgruppen: 88 % in gewerblichen,
technischen, 12 % in kaufmännischen Berufen (Stand 2008)
Investitionen: Gesamtinvestitionen für das neue Werk Rüsselsheim (eröffnet: 5. Februar 2002) von rund 750 Mio. Euro
Entwicklung:
Im Jahr 1862 legte Adam Opel mit dem Verkauf der ersten Nähmaschine aus eigener Produktion – die Werkstatt befand sich damals einem ehemaligen Kuhstall seines Onkels – in Rüsselsheim den Grundstein für sein Unternehmen. Bereits zwanzig Jahre später spezialisierte Opel sich auch auf den Bau von Fahrrädern: Seine fünf Söhne nahmen damals an Radrennen teil und machten mit dem so genannten „Knochenbrecher“-5er oder Quintuplet-Fahrrad das Radfahren sehr populär.
1899, vier Jahre nach dem Tode des Firmengründers, begann mit dem Bau des legendären „Opel Patent-Motorwagen, System Lutzmann“ unter der Regie der Söhne Opels die Automobilproduktion in Rüsselsheim. Seit 1901 betätigten die Opel-Brüder sich zudem erfolgreich als Produzenten von Motorrädern. Im Jahre 1911 stellte Opel die Nähmaschinen-Produktion ein. Insgesamt hatte man eine Million Stück verkauft und als durch einen Großbrand die Produktionsstätte vernichtet wurde, beschlossen die Opel-Brüder, sich stärker auf den Bau von Automobilen und Fahrrädern zu konzentrieren. 1937 – inzwischen war das Unternehmen mit einer Tagesproduktion von 4000 Einheiten zum größten Fahrradhersteller der Welt geworden – verkaufte Opel die Fahrradproduktion, um mehr Raum für den Automobilbau zu schaffen. Insgesamt waren damals bereits 2,6 Millionen Opel-Fahrräder verkauft worden.
Das erste Automobil aus eigener Entwicklung, den Opel-Motorwagen 10/12 PS, fertigte Opel im Jahre 1902. Der endgültige Durchbruch auf dem Automobilmarkt gelang den innovativen Opel-Brüdern 1909 mit dem 4/8 PS “Doktorwagen”. 1924 führte Opel als erster Automobilhersteller in Deutschland mit dem Opel 4/12 PS „Laubfrosch“ das Fließband in der Fertigung ein und erreichte nie da gewesene Produktionszahlen. Nach mehreren erfolgreichen Opel-Modellen, darunter auch dem Motorrad Motoclub 500 SS, setzte das Unternehmen mit der Opel Olympia Cabrio-Limousine erneut ein Zeichen: der erste deutsche Serienwagen mit Ganzstahl-Karosserie trat seinen Siegeszug an und wurde als wahres „Allerweltsauto“ zum entscheidenden Motor der Mobilität. Gleichzeitig wurde eine fertigungstechnische Neuerung installiert: die „Hochzeit“ von Karosserie und Aggregaten. Im Jahr 1940 rollte das millionste und bis 1946 auch letzte Automobil aus der Werkhalle von Opel. Nach dem Krieg wurden Anlagen, die nicht zerstört worden waren, als Reparationsleistungen requiriert. Dennoch lief die Produktion bereits 1950 wieder auf vollen Touren. Schon 1956 konnte das neu errichtete Press- und Karosseriewerk K40 eingeweiht werden.
Einen starken Innovationsschub erlebt das Unternehmen in
den 80er Jahren: 1981 wird eine neue Lackiererei eröffnet, in der Opel als
erstes Automobilunternehmen wasserlösliche Lacke einsetzt. Mitte der 80er Jahre
wird das gesamte Unternehmen mit einem umfangreichen Modernisierungsprogramm neu
strukturiert. Der Einsatz von Robotern, Modultechnik sowie die Einführung von
Gruppenarbeit setzen Zeichen für die Zukunft. Seit Januar 2002 wurde im neu
errichteten Werk Rüsselheim, das
als modernstes Automobilwerk der Welt gilt, der neue Opel Vectra gefertigt, im
Jahr 2003 kam der Signum hinzu. Die Gesamt-Investitionen für den Neubau belaufen
sich auf 750 Millionen EUR. Das neue Werk setzt Maßstäbe bei Produktivität,
Qualität, Flexibilität und Ergonomie. In seiner Entwicklungsphase kam eine
neuartige Computer-Simulation zum Einsatz, die eine exakte Vorausplanung der
Fertigungsabläufe und des Materialflusses sowie die Entwicklung höchster
ergonomischer Standards ermöglichte. Seit Oktober 2008 fertigt das Werk
Rüsselsheim das neue Flaggschiff der Marke, den Opel
Insignia. Der 16-millionste Opel aus Rüsselsheim - seit Aufnahme der Pkw-Fertigung im Jahr
1899 - lief 2010 vom Band. 2010/2011 baute das Werk den Buick Regal für den
nordamerikanischen Markt. Mit Beginn des Modelljahres 2012 (Sommer 2011) erweiterte
man die Produktionslinien, um den 5-türigen Astra J parralel zum Insignia zu
fertigen. Dazu wurden rund 51 Mio EUR investiert, davon allein 36 Mio
EUR in das Karosseriewerk. Damit ist Rüsselsheim das einzige Opel-Werk, das zwei
Modellreihen aus zwei verschiedenen Segmenten - gehobene Mittelklasse und
Kompaktklasse - auf einer Linie baut.
Ebenfalls am Stammsitz Rüsselsheim befindet sich das Internationale Technische Entwicklungszentrum (ITEZ) und das GME Design Center. Rund 6.300 Mitarbeiter sind verantwortlich für Entwicklung und Design von Fahrzeugen der Schwestermarken Opel und Vauxhall. Mit Ausnahme des nordamerikanischen Marktes kommen die Entwicklungen des ITEZ weltweit in Fahrzeugen der Marke Opel oder Fahrzeugen, die auf Opel-Technik basieren und unter anderen Markennamen verkauft werden, zum Einsatz. Darüber hinaus konzipiert das ITEZ neue Fertigungsanlagen für die weltweite GM-Automobilproduktion.
Die Entwicklung und Fertigung von Motoren und Getrieben liegt seit Anfang 2001 in den Händen der GM Powertrain Germany GmbH. Im Unternehmen sind rund 2000 Mitarbeiter im eigenen Entwicklungszentrum, im Innovations- und Testzentrum mit mehr als zwanzig hochmodernen Prüfständen für umfangreiche Motor- und Getriebetests und in den Fertigungsstätten für Motoren und Getriebe beschäftigt. Im neuen, hochmodernen Getriebewerk der GM Powertrain Germany GmbH in Rüsselsheim entsteht das neu entwickelte Sechsgang-Schaltgetriebe.
Die mehrheitliche Opel-Tochter Opel Special Vehicles GmbH (OSV) seit 2000 in Rüsselsheim angesiedelt, ist zuständig für Erdgasautos, Behördenfahrzeuge, Kleinserien und spezielle Anfertigungen. Gemeinsam mit dem ITEZ entwickelte OSV das umweltfreundliche und wirtschaftliche CNG-Antriebskonzept auf Erdgas-Basis (Compressed Natural Gas), das erstmals beim Opel Zafira 1.6 CNG umgesetzt wurde.
Kontakt:
Adam Opel GmbH, Unternehmenskommunikation,
D5-03, 65423 Rüsselsheim
Telefon 06142-7 77340, Fax 06142-7 78353
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Bochum
(Deutschland)
Aktuelles
Produktionsprogramm: Astra H
und Zafira B
Gesamtfläche:
1,7 Millionen Quadratmeter
Produktionsfläche:
1,7 Millionen Quadratmeter (Gesamtfläche)·
Produktionskapazität: 240.000
Fahrzeuge
Mitarbeiter: 4.500 plus 670 bei der Opel Powertrain GmbH (Stand 2008), 4800 (Stand 2010)
Auszubildende: 172 Auszubildende plus 19 bei Powertrain (Stand 2008)
Geschichte:
Spitzenqualität aus Bochum hat Tradition. Im Jahr 1962
hat das Werk auf einem ehemaligen Zechengelände den Betrieb mit der Produktion
des Opel Kadett A aufgenommen. Auch die Modellreihen Kadett B, C, D und E, der
Opel GT, die Ascona-Serien A und B sowie der legendäre Manta wurden später in
Bochum gefertigt. 1966 ging das Teile- und Zubehörlager in Betrieb. 1987
eröffnete die neue Lackiererei, in der erstmals wasserlösliche Lacke zum Einsatz
kommen.
Zwischen 1994 und 1998 wurde das Werk mit einem Aufwand von rund
1,4 Milliarden Euro völlig neu strukturiert. Dazu gehörte auch ein umfangreiches
Restrukturierungsprogramm in Werk III, das mit dem Umbau des
Dienstleistungszentrums auch eine Verbesserung der Lagertechnik sowie die
Optimierung des Materialflusskonzepts umfasste. (Inzwischen Joint Venture mit
Cat Logistics) Das Werk beliefert rund 4.000 Opel-Vertragspartner auf der ganzen
Welt mit Fahrzeugteilen.
Im Januar 1998 begann in Bochum die Produktion
des Astra B. 1999 folgte der Zafira.
Zum Beginn der Produktion des aktuellen Astra Caravan (im August 2004) sowie des neuen Zafira (im April 2005) wurde das Werk I mit einem Aufwand von 400 Millionen Euro modernisiert. Dabei flossen alleine 53 Millionen Euro in die Modernisierung des Presswerks. 40 Millionen Euro wurden 2005/06 in die Flexibilisierung der Anlagen für den Astra 5-türer investiert. Erneut wurden bei diesen drei Anläufen Rekordmarken gesetzt. Bei GM Powertrain Bochum begann Mitte des Jahres 2006 die Produktion des F13plus-Getriebes für 1.6 l-Motoren.
Im Jahr 2007 führte das Werk Bochum durchgängig das neue
Produktionssystem GM GMS, General Motors Global Manufacturing System, ein. Das
neue Fertigungssystem vereint höchste Qualität mit Spitzenproduktivität und der
ständigen Verbesserung aller Abläufe.Das Werk
Bochum arbeitet nach dem bei GM weltweit eingeführten Produktionssystem GM GMS,
General Motors Global Manufacturing System. Dieses Fertigungssystem vereint
höchste Qualität mit Spitzenproduktivität und der ständigen Verbesserung aller
Abläufe.
Im Herbst 2011 wurde die Linie erweitert um den neuen Zafira
Tourer (Zafira C) zusätzlich zum bestehenden Zafira B zu fertigen.
Kontakt
Adam
Opel GmbH, Werk Bochum, Opelring 1, 44782 Bochum
Tel. 06142-7 77340, Fax
06142-7 78353
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Eisenach
(Deutschland)
Aktuelles
Produktionsprogramm: Corsa
Gesamtfläche:
713.000 Quadratmeter
Produktionsfläche:·
Produktionskapazität: 190.000
Fahrzeuge
Mitarbeiter: rund
1.800 (88 % männlich, 12 % weiblich) (Stand 2008)
rund 1.700
(Stand 2010)
Auszubildende: 40
(88 % männlich, 12 % weiblich); alle Auszubildenden in technischen
Berufen (Stand 2008)
Investitionen: von
1991 bis heute etwa 1,5 Milliarden Euro (drei Milliarden Mark), darunter
Erstinvestitionen von über 500 Millionen Euro (einer Milliarde Mark) für den Bau
des neuen Werkes
Entwicklung:
Mit dem Vectra A nimmt Opel im Jahr 1990 die Produktion im Automobilwerk Eisenach auf. Ein Jahr später wird der Grundstein zum Bau des neuen Opel-Werks Eisenach gelegt. Umfangreiche Schulungsmaßnahmen im Opel-eigenen Bildungswerk Eisenach bereiten in der Übergangsphase ehemalige Mitarbeiter der AWE GmbH auf ihre künftigen Aufgaben vor.
1992 wird das neue Opel-Werk Eisenach eröffnet und nimmt die Astra-Produktion auf. Im darauf folgenden Jahr kommt die Fertigung des Opel Corsa hinzu. Zukunftsweisend sind die Fertigungsmethoden in Eisenach: Als erster europäischer Hersteller arbeitet Opel an dem Standort mit durchweg schlanken Fertigungsmethoden.
Aufgrund der hohen Nachfrage konzentriert sich das Werk von 1995 an auf die Fertigung des Opel Corsa. 1998 wird für gut zwei Jahre die Astra-Fertigung wieder aufgenommen. 1999 rollt in Eisenach der einmillionste Opel – ein Corsa Edition 100 – vom Band. Im selben Jahr wird das Werk erneut erweitert und umgebaut, um es den neuesten technischen Erfordernissen anzupassen.
Im Jahr 2001 läuft in Eisenach wieder die Astra-Produktion an. Mit dem Opel Corsa Fünf- und Drei-Türer werden damit drei Karosserievarianten auf einer Linie gefertigt. Zum 10. Jahrestag des Opel-Werks Eisenach und rechtzeitig zum 20. Geburtstag des Opel Corsa, kommt das von den Mitarbeitern entwickelte Sondermodell Corsa Black & Silver auf den Markt. Mit der ebenfalls in Eisenach entwickelten Sondermodellreihe Corsa Blue & Silver rollt im Jahr 2003 gleichzeitig der 1.500.000ste Opel in Eisenach vom Band. Im Dezember 2004 folgt der 1.750.000ste Opel „made in Eisenach“, ein magmaroter Corsa GSi. Das Jahr 2005 steht mit umfangreichen Neu- und Umbaumaßnahmen ganz im Zeichen der Vorbereitungen auf das neue Corsa-Modell, dessen Produktionsstart im August 2006 erfolgte.
Fast die Hälfte der in Eisenach hergestellten Fahrzeuge
werden auf dem deutschen Markt verkauft. Die übrigen werden vor allem nach
Frankreich, Italien, die Niederlande und Belgien exportiert. Das Opel-Werk in
Eisenach trägt großen Anteil am Aufschwung in der Region. Rund 3.500
Arbeitsplätze entstanden allein bei der Zulieferindustrie und bei
Dienstleistern.
In den Werksferien 2011 investierte man 190 Mio EUR für
neue Maschinen und Werkzeuge. Bis Ende 2012 wird das Werk komplett erweitert,
um den neuen Kleinwagen Projektname "Junior" rechtzeitig zur Start
Anfang 2013 zu erneuern. Die Fahrzeuggeometrie des Junior erfordert den Umbau
aller Fertigungseinrichtungen im Rohbau, die Decklacklinie wurde von der manuellen Fertigung auf Roboterlackierung
umgebaut. Die Linie ist damit
nun mit modernster Roboter-Applikationstechnik ausgestattet, die zum einen den
optimalen und
ökonomischen Farbauftrag bei den unterschiedlichen Karosserieformen ermöglicht
sowie die Fahrzeuge schneller und vor allem qualitativ noch hochwertiger
lackieren zu lassen.
Zukunftsperspektiven:
Vor dem Hintergrund seiner erfolgreichen Entwicklung ist Opel Eisenach heute hinsichtlich Umweltverträglichkeit, Fertigungstechnologie und Produktionssystem eines der modernsten Automobilwerke der Welt. Mit seinem Produktionssystem stand das Werk Pate für den Aufbau neuer Werke innerhalb des General Motors Konzerns, etwa für die Produktionsstätten Rosario (Argentinien), Rayong (Thailand) Gliwice (Polen) und zuletzt für das neue Werk Rüsselsheim.
Kontakt:
Opel
Eisenach GmbH, Unternehmenskommunikation, Adam-Opel-Straße 100, 99817
Eisenach
Tel.: 03691-66 1800, Fax: 03691-66 1956
Tel.: 06142-7 77340, Fax:
06142-7 78353
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Kaiserslautern
(Deutschland)
Gesamtfläche:
1.530.000 Quadratmeter
Der seit 1966 bestehende Opel-Standort Kaiserslautern ist heute Sitz eines
Komponentenwerks und einer Motorenfertigung und Motorenaufbereitung der GM
Powertrain Germany GmbH und der GM Powertrain Kaiserslautern Germany
GmbH.
Weiterhin sind das GKN Gelenkwellenwerk Kaiserslautern (GGK), sowie
die Dienstleistungsunternehmen Automotive Logistic Center GmbH (ALC), Voith
Industrial Services GmbH, EDS GmbH und Aramark GmbH auf dem Werksgelände
ansässig.
Im Produktionsverbund von General Motors Europa ist
Kaiserslautern ein wichtiges Zentrum der Komponentenfertigung. Die Mission
heißt: Opel in Kaiserslautern: Teile fürs Automobil. Dem Kunden und dem
Wettbewerb verpflichtet.
Das Werk beliefert Zusammenbauwerke von GM
Europa und ist auch Zulieferer für andere Automobilhersteller. Im August 2008
nahm ein neues Schweißwerk, intern K-16 genannt, die Arbeit auf. In dieser hoch
modernen Fertigung arbeiten 165 Roboter der neuesten Generation in 15
Fertigungszellen. Auf einer Fläche von 8000 Quadratmetern werden
Zusammenbaugruppen und Unterzusammenbauten für das Opel-Flaggschiff Insignia
produziert. Aus den Unterzusammenbauten werden Vorder- und Hinterrahmen, die
untere Rückwand und Radgehäuse montiert.
Im Sommer 2011 wurde das 750.000ste Exemplar des
2,0-Liter-Vierzylinder-Turbodieselmotors gebaut. Grund für den Markterfolg des Diesels aus
Kaiserslautern ist seine hohe Durchzugskraft bei niedrigem Kraftstoffverbrauch
und niedrigen CO2-Emissionen. Das Werk kann neu bis zu
250.000 Dieselmotoren pro Jahr bauen; bislang wurden maximal 180.000
Dieselmotoren pro Jahr hergestellt. Grund für die Erhöhrung der Produktionszahlen
ist, das die Motorgeneration in 16 verschiedenen Varianten mit einer
Leistung von 81kW/110PS und 140kW/190 PS in verschiedenste Opel Modelle
eingbaut wird. Kunden sind die Opel-Werke
in Rüsselsheim, Bochum, Gleiwitz (Polen) und Ellesmere Port
(Großbritannien).
Daneben produziert das Werk
Kaiserslautern in Großserie Blechpressteile und Fahrwerkkomponenten wie zum
Beispiel Federbeine.
Eine führende Position hat das Werk Kaiserslautern
auch beim Training der Mitarbeiter. Unfallfreiheit, Spitzenqualität und ständige
Verbesserung aller Abläufe sind die vorherrschenden Themenfelder. Der
demografischen Entwicklung in Deutschland tragen Werksleitung, Personalabteilung
und Betriebsrat mit einem Programm Rechnung, das „Älterwerden im Betrieb“ heißt.
In Pilotseminaren entwickeln Trainer und betriebliche Vorgesetzte
Trainingsmodule, die auf die Anforderungen älterer Kollegen abgestimmt sind.
Ergonomie, Lernverhalten von Senior-Beschäftigten, aber auch organisatorische
Aspekte wie zum Beispiel Altersteilzeit sind dabei Gegenstand der Betrachtung.
Die Ergebnisse der Pilotseminare fließen anschließend in die allgemeine Schulung
der älteren Beschäftigten ein.
Im Komponentenwerk arbeiten 3100
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. (Stand 2010)
Das Produktionsprogramm der
Motorenfertigung umfasst Vierzylinder-Leichtmetall-Ottomotoren und
Vierzylinder-Turbodieselmotoren mit Commonrail-Kraftstoffeinspritzung.
Im
Motorenbau sind 1130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig.
In den
Zahlen sind 61 Auszubildende im Komponentenwerk und 35 Auszubildende im Bereich
Powertrain enthalten. (Stand 2008)
Kontakt:
Adam
Opel GmbH, Werk Kaiserslautern, Opelkreisel 1-9, 67653 Kaiserslautern
Tel.:
06142-7 77340, Fax: 06142-7 78353
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Ellesmere
Port (England)
Aktuelles Produktionsprogramm:
Opel Astra J
Gesamtfläche:
1.209.366 Quadratmeter
Jahreskapazität:
187.000 Fahrzeuge
Mitarbeiter: rund
2.100 (Stand: 2010).
Entwicklung:
Das
Werk wurde 1962 gegründet. Anfangs wurden nur die Modellje Vauxhall und Chevette
gefertigt.
In den 80er Jahren erfolgte die Produktion der ersten Astra Generation.
1998 wurde eine dritte Fertigungsschicht für Fahrzeuge eingeführt.
Ab 2002
wurde der Vectra C zum 40jährigen Werksjubiläum gefertigt, parallel ab 2004
die fünfte Astra Generation.
2007 erhält das Werk die Energy Efficiency
Accreditation als erster britischer Hersteller.
Seit 2009 wird die sechste
Astra Generation, der Astra J in Ellesmere Port produziert, der Astra SportsTourer
erweiterte 2010 die Linie.
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Luton
- Bedfordshire (England)
Aktuelles Produktionsprogramm:
Opel/Vauxhall Vivaro, Renault Trafic,
Nissan Primastar
Gesamtfläche:
378.000 Quadratmeter
Jahreskapazität: 67.000 Fahrzeuge im Zwei-Schicht-Betrieb
Mitarbeiter: 1.284 (Stand: 2010).
Entwicklung:
Das Werk in Luton wurde 1907 von
Vauxhall Motor Ltd. gegründet. 1925 übernahm GM dann Vauxhall Motors. Es erhielt
in der Vergangenheit bereits sieben Mal die Auszeichung „Best Medium Van“.
Seit 1931 werden im Werk Nutzfahrzeuge gefertigt. 1991 wird im Werk der Frontera
gefertigt. 1996 geht GM mit Ranault einen Vergtrag ein, der den Bau von Nutzfahrzeugen
udn Transportern zur Personenbeförderung beschließt. Im Joint Venture-Verbund
startet Ranault und GM die Produktion des Opel Vivaro und Renault Trafic. In
2002 kommt der Nissan Primastar dazu. 2006 erhalten die Modelle ein Facelift
Namens "Phase 2). Beriets im Juni 2007 läuft der 500.000ste Transporter
vom Band. Ein Produktionsrekord wird im gleichen Jahr mit 95.030 Fahrzeugen
aufgestellt. Im Jahr 2009 erreichte das Werk 10,1 Millionen
Arbeitsstunden ohne einen einzigen Tagesausfall der Produktion innerhalb von
vier Jahren.
Ebenfalls wird in 2009 auf dem Gelände ein Umbauzentrum für Fahrzeugumbauten
wie Prischenwagen oder Pickups eröffnet. In 2010 beginnt das Facelift "Phase
3" mit einem überarbeiteten Innenraum mit
neuem Armaturenträger, Bluetooth-Schnittstelle und Geschwindigkeitsregler sowie
neue Außenfarbe „Gunmetal“.
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Zaragoza
- Figueruelas
(Spanien)
Aktuelles Produktionsprogramm:
Opel Corsa, Meriva, Combo
Gesamtfläche:
3.101.891 Quadratmeter
Jahreskapazität:
480.000 Fahrzeuge
Mitarbeiter: rund
5.670 (Stand: 2010).
Entwicklung:
Das
Werk wurde 1982 , peziell für die Fertigung des Opel Corsa, eröffnete. 1983
wurde die zweite Schicht eingeführt. 1988 war es das erste Werk weltweit, das
mit der Nachtschicht eine dritte Produktionsschicht einführte. Seit
Werksgründung liefen bei GM Spanien die Opel-Modelle Corsa, Kadett (Beginn 1986), Astra,
Tigra (Beginn 1994), Combo (Beginn 2007) und Meriva (Beginn 2003) vom Band. Bisher
wurden mehr als zehn Millionen Fahrzeuge und über
drei Millionen Komponenten produziert. Die höchste Jahresproduktion betrug bisher
485.857 Einheiten. Rund um das Werk enstand eine große Zulieferindustrie. Bis
heute werden teilweise Materialien von Zaragoza nach Eisenach per Zugeinheiten
versendet, da auch in Eisenach ein Teil der Corsa Produktion stattfindet. Das
Werk ist im Rahmen Umweltfreundlichkeit immer führend. So entstand z.B. 2008
die weltweit größte Dach-Solaranlage.
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Gliwice (Polen)
Aktuelles Produktionsprogramm:
Opel Astra
Gesamtfläche:
731.343 Quadratmeter
Jahreskapazität: 200.000 Fahrzeuge im Drei-Schicht-Betrieb
Mitarbeiter: rund
3.000 (Stand: 2010).
Entwicklung:
Das Werk Gliwice (Gleiwitz) wurde in einer Rekordzeit von nur 22 Monaten
gebaut und begann mit der Produktion von Komponenten für den Export im April 1998. Vier Monate
später, im August 1998, rollte das erste Fahrzeug, ein Astra Classic, vom Band. Im Feburar
2000 begann die Produktion des Opel Agila A, die bis August 2007 lief. Im Juni
2002 beendete man die Produktion des Astra Classic I, ab Oktober 2003 begann
die Produktion des Astra Classic II, den man in Europa eher unter dem Markennamen
Astra G Stufenheck kennt. Die Produktion wurde Im August 2007 mit dem Astra
Classic III Limousine erweitert. Bis November 2007 wurden bereits 1.000.000 Fahrzeuge
produziert. Seit November 2009 wird der neue Astra J gefertigt.
Seit Mai 2010 arbeitet das Werk im Drei-Schicht-Betrieb.
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St.
Petersburg
(Russland)
Aktuelles Produktionsprogramm:
Opel Antara, Opel Astra, Chevrolet
Captiva, Chevrolet Cruze
Gesamtfläche:
267.000 Quadratmeter
Jahreskapazität: 60.000 Fahrzeuge
Mitarbeiter: rund
1.200 (Stand: 2010).
Entwicklung:
Das Montagewerk von GM in St. Petersburg, Russland, wurde nach
18 Monate Bauzeit im November 2008
eröffnet. Hier laufen derzeit die SUV Varianten Antara und Chevrolet Captiva
sowie die Kompaktlimousine Chevrolet Cruze vom Band. Weiterhin. Der neue Astra
J wird ab Mitte 2010 paralell hier gefertigt. Das Werk ist so ausgelegt, das
es sich schnell an unterschiedliche Modelle angepassen kann.
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Mitarbeiter: rund
1.800 (Stand: 2010).
Entwicklung:
Das
Werk Aspern nahm 1982 die Produktion auf. Es ist die größte Produktionsstätte in
Europa und ist unter dem Namen Powertrain bekannt.
Bereits 1989 wurden 2.500.000
Getriebe und 2.000.000 Motoren gefertigt. 1993 lief hier die Fertigung des neuen
F15 Getriebe an, 1997 ergänzte das F17-Getriebe sowie die neue Familie der 0-Motoren
die Produktion. Im Jahre 2000 vereinbarte man mit Fiat ein Joint Venture, so
das 2001 Aspern in die Fiat-GM Powertrain Group integriet wird. 2004 startet
die 6-Gang-Getreibe Fertigung. nach der Beendigung des Joint Ventures mit Fiant
im Jahre 2005 wird der name in GM Austria-Powertrain geändert. Zum 25-jährigen
Werksjubiläum 2007 erreicht man einen Produktionsrekord mit 1.500.000 Motoren,
doch schon 2009 fällt aufgrund der Wirtschaftskrise die Produktion um 1/3 auf
1.000.000 Motoren.
Heute produziert das Werk umweltfreundliche und
wirtschaftliche Drei- und Vierzylinder-TWINPORT ECOTEC-Motoren mit hohem
Drehmoment und Hubräumen von 1,0 bis 1,4 Liter. Im Januar 2010 startete die
Produktion einer neuen Variante des 1,4-Liter-Turbomotors, mit seiner
neuen
Downsizing-Technologie.
Das Fünfgang-Getriebe mit einem Drehmoment von 170 bis 190 Nm wird für
Benzin- und Dieselmotoren mit maximal 1,8 Liter Hubraum hier gefertigt. Die kompakten
6-Gang-Getriebe , die durch hohe Belastbarkeit und Beschleunigung
mit niedrigem Verbrauch und geringer Geräuschentwicklung, überzeugen, eignen sich für Benzin- und Dieselmotoren von 1,3 bis 2,2 Liter
Hubraum.
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Szentgotthárd
(Ungarn)
Aktuelles Produktionsprogramm:
Opel
Gesamtfläche:
349.690 Quadratmeter
Jahreskapazität: 630.000 Motoren, 57.000 Allison-Getriebe, 11.700 aufgearbeitete Getriebe
Mitarbeiter: 620 (Stand: 2010).
Entwicklung:
Das Werk in Szentgotthárd nahm 1990 seinen Betrieb mit
einem Joint Venture zwischen GM und dem ungarischen Hersteller RÁBA auf.
Zwischen 1992 und 1999 fand hier die Fahrzeugproduktion des Astra Classic statt.
Bereits 1992 startete man mit der Motorenprodktion der Familie 1 Motoren (1,4- und 1,6-Liter-Motoren).
1995 wird GM 100% Eigentümer um erhöt die Kapazität und das doppelte im Motorenwerk.
1998 wird das Portfolio um die 1,8-Liter-Motoren erweitert. 2000 endet, mit dem Beginn der Fertigung von Allison-Getrieben, die
Fahrzeugproduktion. Zwischen 2000 und 2005 ist das Werk teil des Joint Venture zwischen Fiat und GM.
2001 startet die Produktion der dritten Motoren-Generation, zwischen 2002 und
2004 wird das stufenlose Getriebe (CVT – Continuously
Variable Transmission) hier hergestellt. Im Jahre 2005 beginnt die Fertigung von 1,6-Liter-Turbomotoren.
Seit 2006 ist das Werk für einen neuen Bereich, die Getriebeaufbereitung, zuständig.
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Antwerpen
(Belgien)
Aktuelles Produktionsprogramm:
keine (davor Astra)
Gesamtfläche:
879.409 Quadratmeter
Mitarbeiter: rund
2.600 (Stand: 2010).
Entwicklung:
Das Werk Antwerpen wurde 1924 gegründet
und Ende 2010 geschlossen. 1953 begann der Produktionsstart im Werk 1, 1967
erfolgte der Produktionsstart im Werk 2. 1988 wurden beide Werke zusammen gelegt
und ein innovatives Drei-Team/Zwei-Schicht-System eingeführt, das zur Erhaltung
des Produktionsvolumens diente. 1995 welchste man den Namen zu Opel Belgium.
1997 startete das neue Presswerk. Bereits 2003 erreichte man eine Fertigung
von 12.000.000 Einheiten. Mit Beginn der Produktion des Astra H 5-türer und
des Astra H Caravan änderte man im Jahre 2004 den Namen in General Motors Belgium.
2005 folgte der Produktionsstart des Astra H GTC, ein Jahr später folgte der
Astra H TwinTop. Bereits im Jahr 2007 legte man die Produktionsstandorte für
den Astra J fest, Antwerpen wurde in der Kapazität stark angepasst und Ende
2010 geschlossen. Es wurden insgesam 13.306.292 Fahrzeuge produziert.
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|
Ort |
Land |
Fahrzeug(e) |
Bemerkungen |
|
Cerizay |
Frankreich |
Tigra TT |
Fremdfertigung bei Heuiliez |
|
Batilly |
Frankreich |
Movano |
Fremdfertigung (Societé des Véhicules Automobiles de Batilly) Joint Venture mit Renault |
|
Esztergom |
Ungarn |
Agila B |
Fremdfertigung bei Magyar Suzuki Corp. |
|
|
Südkorea |
Antara |
Bei GM Daewoo |
|
Wilmington |
USA |
Opel GT |
|
Genaue Jahresproduktionszahlen der einzelnen
Fahrzeuge und Komponenten nach Werken kann man auch noch hier
nachlesen.